Milu oder Pater-Davids-Hirsche
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Der Davids-Hirsch oder Milu-Hirsch war eine seltene und in freier Wildbahn seit mehreren Jahrhunderten ausgerottete Tierart, die heute fast nur noch in Zoos und Wildparks zu sehen ist. Der letzte Bestand existierte nur noch im Wildpark Nan Hai-tsu des chinesischen Kaisers, strengstens geschützt durch eine über 70km lange Mauer.
Der französische Jesuitenpater Armand David konnte eine Wache bestechen und somit einen seltenen Blick auf eine vorbeiziehende Herde werfen. 1866 hat er diese neue Art aufgrund erworbener Skelette und Felle erstmalig beschrieben. Später schenkte der chinesische Kaiser dem Staat Frankreich drei Tiere, die leider nicht lebend ankamen. 1876 gelangten 1 männliches und 2 weibliche Tiere in den Berliner Zoo, sowie Tiere nach Frankreich und England, wo sie sich erfolgreich vermehrten. Während dieser Zeit ertranken während einer grossen Überflutung die meisten Hirsche im Park des Chinesischen Kaisers. Der Herzog von Bedford führte Tiere aus verschiedenen Zoos in Woburn (England) zu einer grossen Herde zusammen. Inzwischen gibt es weltweit wieder mehrere tausend Tiere, aber nur in 7 deutschen Zoos werden Milus gehalten.
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